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   vom 21.04.2004
in Neheim-Hüsten
Wappen von NRW
 

Am 21.04.2004 fand im „Rodelhaus“ in Neheim-Hüsten die turnusgemäße Delegiertenversammlung unseres Verbandes statt. Neben den üblichen Regularien standen der Geschäftsbericht über das Haushaltsjahr 2003, der Haushaltsvoranschlag für das Jahr 2005, die Wahl von drei Vorstandsmitgliedern aufgrund des Ablaufs der Amtsperiode sowie Informationen über den aktuellen Stand in Sachen Gesundheitsreform auf der Tagesordnung.

Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden des Verbandes, Herrn Jürgen Drees, wurde die Beschlussfähigkeit der Versammlung festgestellt sowie die Tagesordnung und das Protokoll der letzten Sitzung genehmigt.

Danach erläuterte der Steuerberater des Verbandes, Herr Heinz Middelmann, die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung des Haushaltsjahres 2003. Der Geschäftsbericht wurde von der Versammlung einstimmig genehmigt. Anschließend wurden Vorstand und Geschäftsführung von der Delegiertenversammlung einstimmig entlastet. Danach präsentierte Herr Middelmann den Haushaltsvoranschlag für das Jahr 2005, der auch von der Versammlung einstimmig genehmigt wurde.

Im Anschluss daran bat der Vorsitzende seinen langjährigen Vorstandskollegen Werner Thiedig sowie den langjährigen Delegierten Günter Schulte zu sich. Beide Herren haben nach jahrzehntelanger Tätigkeit für den Verband inzwischen ihre Betriebe aufgegeben und offiziell mitgeteilt, dass sie für ein Amt innerhalb des Verbandes zukünftig nicht mehr zur Verfügung stehen. Der Vorsitzende dankte beiden Mitgliedern für ihr Engagement und die für den Verband in den zurückliegenden Jahren geleistete Arbeit. Im Namen von Vorstand und Geschäftsführung ernannte der Vorsitzende Herrn Thiedig und Herrn Schulte zu Ehrenmitgliedern des Verbandes. Als Zeichen der Anerkennung überreichte er beiden Herren ein kleines Präsent.

Aufgrund des Ablaufes der Amtsperiode mussten drei Vorstandsmitglieder gewählt werden, da die dreijährige Amtszeit der Herren Drees, Hille und Thiedig  abgelaufen war. Die Herren Drees und Hille signalisierten, dass sie für eine erneute Kandidatur zur Verfügung stehen würden. Die Anwesenden votierten einstimmig für die Wiederwahl der Herren Drees und Hille. Beide nahmen die Wahl die Wahl an und bedankten sich bei den Delegierten für das ihnen entgegengebrachte Vertrauen. Anschließend wurde das neue Vorstandsmitglied in geheimer Wahl zwischen den Herren Füchtenschnieder, Riedel und Salgert gewählt. Die Wahl fiel auf Herrn Rolf Salgert aus Schwerte. Auch Herr Salgert nahm die Wahl an und bedankte sich bei den Delegierten für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. Danach zog sich der Vorstand zurück, um den 1. und 2. Vorsitzenden zu wählen. Als neuer 1. Vorsitzender des Verbandes wurde Herr Franz-Willy Hille aus Steinfurt gewählt, der zuvor das Amt des 2. Vorsitzenden bekleidete. Neuer 2. Vorsitzender ist der ehemalige Vorsitzende, Herr Jürgen Drees aus Witten. Somit hat sich auch in unserem Vorstand ein Generationswechsel vollzogen. Der Geschäftsführer des Verbandes, Herr Friedhelm Herwig, bedankte sich bei Herrn Drees für die jahrelange stets gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Er ist sich sicher, dass er auf der gleichen Basis mit dem neuen 1. Vorsitzenden zukünftig zusammenarbeiten wird.

Anschließend referierte der Geschäftsführer des Verbandes zum aktuellen Stand der Dinge in Sachen Gesundheitsreform. Er berichtete über sein Anschreiben an die Landesverbände der Krankenkassen, in welchem die derzeit noch bestehenden Probleme bezüglich der praktischen Umsetzung des GMG aufgelistet wurden. Anschließend las er die Antwort der AOK vor, die ihm zwischenzeitlich zu diesem Fragenkomplex geantwortet hatte.

Danach berichtete er, dass einige Regionaldirektionen der AOK Hessen bereits angefangen haben, Dialysefahrten über das Internet auszuschreiben. Auch der AOK Landesverband Westfalen-Lippe hatte anlässlich einer Sitzung am 25.03.2004 über dieses Thema diskutiert. Allerdings hat man sich dort aufgrund der anderen zur Zeit noch bestehenden Probleme entschlossen, dieses Thema zunächst einmal zurückzustellen. Der Vorstoß der AOK Hessen wird als „Pilotprojekt“ von den Ortskrankenkassen der anderen Bundesländer angesehen. Allerdings ist sich der Geschäftsführer sicher, dass dieses Thema spätestens Mitte bis Ende des nächsten Jahres auch in Westfalen-Lippe aktuell sein wird.

In Sachen Gebührenverhandlungen mit den Krankenkassen gibt der Geschäftsführer bekannt, dass die meisten Krankenkassen daran interessiert sind, einen Vertrag bis zum Jahresende abzuschließen. Allerdings wird er vermehrt mit der Forderung der Krankenkassen konfrontiert, die Gebühren für Serien- und Fernfahrten drastisch zu senken. Abschließend berichtet er darüber, dass am 05.05.2004 voraussichtlich die letzte Verhandlungsrunde mit den Vertretern des Verbandes der Angestellten-Krankenkassen stattfinden wird. Der VdAK möchte allerdings auch im ländlichen Bereich die Abrechnung von Besetztkilometern einführen. Hier ergibt sich natürlich das Problem bezüglich der Anfahrt, das gelöst werden muss.

 

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